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    Diese Verschlüsselungsverfahren sollten Sie kennen

    Diese Verschlüsselungsverfahren sollten Sie kennen

    An jedem einzelnen Tag stellt die digitale Welt Risiken und Gefahren für unsere Daten dar. E-Mails werden versendet, Daten eingegeben und verbreitet. Unzählige Angriffspunkte für Cyberkriminelle. Doch zum Glück gibt es Technologien, hier im Speziellen Verschlüsselungsverfahren, die unsere Daten von unberechtigtem Zugriff bzw. ungewollter Veränderung schützen. Leider wissen sehr wenige, wie diese Verfahren eigentlich funktionieren. Dieser Artikel vermittelt Ihnen daher ein Grundwissen über die Verschlüsselungsverfahren, das meiner Meinung nach jeder haben sollte!

    Auf ihrem Weg durch das Internet werden Daten wie beispielsweise Zahlungsinformationen, E-Mails oder personenbezogene Daten von Server zu Server geschickt und dabei zwischengespeichert. Sind sie unverschlüsselt, können Sie dabei von Kriminellen abgefangen und verfälscht werden – und weder Sender noch Empfänger bekommen davon etwas mit. Deshalb sollten sensible Daten verschlüsselt werden!

     

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    Grundsätzlich gibt es 2 Verschlüsselungsverfahren

    Mit Hilfe einer Verschlüsselung lassen sich Daten in eine für Unbefugte nicht mehr lesbare Form verwandeln. Dazu kommen digitale Schlüssel in symmetrischen oder asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren zum Einsatz. So kann ein Klartext in einen Geheimtext umgewandelt werden (Verschlüsselung). Dieser kann dann mit dem passenden Schlüssel wieder lesbar gemacht werden (Entschlüsselung). 


    1. Symmetrische Verfahren

    Von symmetrischer Verschlüsselung spricht man, wenn die Codierung und Decodierung mit demselben Schlüssel durchgeführt werden. Dieser Schlüssel muss somit geheim sein und darf nur dem Sender und dem Empfänger zur Verfügung stehen.


    2. Asymmetrische Verfahren

    Anders als bei der symmetrischen Verschlüsselung gibt es hier 2 verschiedene Schlüssel. Es existieren ein privater Schlüssel und ein öffentlicher Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel ist, wie der Name schon sagt, frei zugänglich. Der private Schlüssel darf auch hier natürlich nicht öffentlich sein und muss geheim gehalten werden.

    Das Verschlüsseln von einer E-Mail beispielsweise funktioniert dann folgendermaßen: Der Sender verschlüsselt seine Nachricht mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers. Der Empfänger kann dann mit seinem privaten Schlüssel die Nachricht entschlüsseln. Es muss lediglich sichergestellt werden, dass der öffentliche Schlüssel eindeutig einem Benutzer zugeordnet werden kann. Dies kann aber durch digitale Zertifizierung bzw. Benutzer Zertifikate geregelt werden.

    In der Praxis sind asymmetrische Verfahren leider oft aufwändig. Daher wird häufig eine Kombination aus beiden Verfahren verwendet. Beispielsweise kann ein zufälliger Schlüssel erstellt werden, der eine Nachricht symmetrisch verschlüsselt. Dieser Schlüssel wiederum wird mit einem asymmetrischen Verfahren codiert. Dadurch muss nur bei letzterem Schlüssel das aufwändigere Verfahren anwenden und nicht bei der ganzen Nachricht.

    Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogartikel ”Warum Unternehmen ihre E-Mails verschlüsseln” sollten. Hier geht’s direkt zum Artikel!

     

    Schauen Sie außerdem in unseren Ratgeber E-Mail Sicherheit. Hier erhalten Sie wertvolle Tipps zum sicheren Umgang mit unbekannten Absendern sowie zur DSGVO-konformen Verwaltung von E-Mails.

    Ratgeber E-Mail Sicherheit

     

    Fazit

     

    Verschlüsselung schützt unsere sensibelsten Daten! Daher sollten Sie zumindest eine Grundvorstellung davon haben, was mit Ihren Daten beim Verschlüsseln passiert. Die Mathematik hinter den Verschlüsselungsverfahren ist jedoch oft kompliziert und erfordert doch einiges an Denkaufwand. Aber die grundlegenden Methoden der Verschlüsselung zu kennen, wird Ihnen helfen zu verstehen, was eigentlich mit Ihren Daten passiert.

     

    So überprüfen Sie Ihre E-Mail Sicherheit: Wir zeigen Ihnen, wie Sie erkennen können, ob eine E-Mail signiert und verschlüsselt versendet wurde!

     

    Das Thema Verschlüsselung gerät leider allzu häufig in Vergessenheit, obwohl es uns in unserer digitalen Welt ständig und überall begleitet. Und es wird in Zukunft immer mehr Probleme geben, die die Kryptographie lösen muss, um im Wettbewerb mit der Cyberkriminalität nicht ins Hintertreffen zu geraten!

    Denken Sie nur mal an die Cloud. Es ist schon heute nicht immer ganz unproblematisch, wenn Sie Ihre Daten in fremde Hände geben. Letztlich müssen Sie alleine dafür sorgen, dass Ihre Daten auch in der Cloud sicher sind. Und dazu sollten Ihre Daten verschlüsselt sein. Nur so verhindern Sie, dass ein Angriff auf einen Cloud-Provider (die übrigens aufgrund der Datenmengen recht attraktiv sind!) Ihr Unternehmen in ernsthafte Schwierigkeiten bringt. Mehr über Sicherheit in der Cloud erfahren Sie hier.

     

    Möchten auch Sie sensible Daten sicher versenden? Dann kontaktieren Sie uns und wir finden zusammen das richtige Verschlüsselungsverfahren für Ihr Unternehmen. 

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