Beispiele Phishing Mails: Wie Sie gefälschte E-Mails erkennen
Eine Versandbestätigung von Amazon, die Sie nicht erwartet haben, aber täuschend echt aussieht. Genau mit diesem Trick locken Cyberkriminelle aktuell...
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3 Min. Lesezeit
Eric Weis
:
24.07.2026, 13:01:48
Vielleicht haben Sie schon einmal von einer Security Awareness Schulung gehört. Sie dient dazu, Ihre Mitarbeitenden in Sachen IT-Sicherheit zu trainieren und deren Bewusstsein für dieses Thema zu stärken. Denn nur wenn Ihr Team weiß, wie es sich sowohl im Alltag als auch im Ernstfall zu verhalten hat, lässt sich das Risiko minimieren, dass Cyberkriminelle erfolgreich an der Schwachstelle Mensch angreifen. Dieser Artikel gibt Ihnen einen fundierten Einblick in die Inhalte und den Ablauf einer solchen Schulung.
Das Wichtigste in Kürze
Eine Security Awareness Schulung vermittelt praxisnahes Verhalten, keine reine Theorie, damit Mitarbeitende Gefahren im Alltag tatsächlich erkennen.
Sieben Kernthemen bilden das Grundgerüst, von sicherem E-Mail-Umgang über Passwortsicherheit bis zum Erkennen gefälschter Absender.
Beispiele und Live-Demonstrationen bleiben deutlich besser im Gedächtnis als reine Vorträge.
Eine Security Awareness Schulung vermittelt Mitarbeitenden, wie wichtig IT-Sicherheit im Arbeitsalltag ist und wie sie sich in typischen Risikosituationen richtig verhalten. Gerade im alltäglichen Umgang mit IT-Systemen stellt sich schnell eine Routine ein, die Cyberkriminelle gezielt ausnutzen: Wer eine E-Mail nur überfliegt statt sie zu prüfen, übersieht leicht die Warnsignale eines Betrugsversuchs.
Auch falsches oder zu langsames Verhalten kann fatale Folgen haben. Ungeschulten Mitarbeitenden fällt es oft schwer, eine Gefahr rechtzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren, sei es bei einer verdächtigen E-Mail oder einem bereits geöffneten Anhang. Ziel einer Security Awareness Schulung ist deshalb, ein grundlegendes Sicherheitsverständnis aufzubauen, das im Alltag automatisch greift, ohne dass jede Situation einzeln durchdacht werden muss.
Wie ein solches Training in der Praxis konkret abläuft, mit Phishing-Simulationen, Reporting und individuell anpassbarem Schwierigkeitsgrad, erklären wir ausführlich auf unserer Seite zum Security Awareness Training.
Die Security Awareness Trainings von BRANDMAUER IT sind individuell anpassbar und daher relativ dynamisch aufgebaut. Dennoch gibt es einige grundsätzliche Inhalte, die in nahezu jeder fundierten Schulung eine Rolle spielen.
Mitarbeitende lernen, worauf sie bei jeder eingehenden E-Mail achten sollten, unabhängig davon, ob ein konkreter Verdacht besteht. Dazu zählt unter anderem, wie man in Outlook den tatsächlichen Absender einer Nachricht überprüft, statt sich auf den angezeigten Namen zu verlassen.
Ein zentraler Baustein ist das Training, Links in E-Mails oder Dokumenten zu prüfen, bevor man sie anklickt. Ein anschauliches Beispiel, wie eine täuschend echte Phishing-Mail im Detail aussieht und woran Sie sie zweifelsfrei erkennen, finden Sie in unserem Artikel mit einer echten Phishing-Mail als Beispiel.
Was ein gutes Passwort ausmacht und wie Mitarbeitende damit im Alltag umgehen sollten, etwa beim Teilen von Zugangsdaten oder der Nutzung auf mehreren Plattformen, ist ein Kernthema jeder Schulung. Auch der Einsatz von Passwort-Managern wird häufig thematisiert.
Es wird erklärt, welche Arten von Schadsoftware existieren und wie sie sich bemerkbar machen. Oft fällt Mitarbeitenden zwar ungewöhnliches Verhalten ihres Geräts auf, sie denken aber selten daran, dass dies auf Malware zurückzuführen sein könnte. Genau dieses Bewusstsein wird gezielt geschärft.
Mitarbeitende lernen, verdächtige Webseiten zu erkennen, etwa an fehlender Verschlüsselung, ungewöhnlichen Domainnamen oder unseriösen Downloadangeboten, bevor sie Zugangsdaten eingeben oder Dateien herunterladen.
Anhand bekannter Plattformen wie Amazon wird gezeigt, wie Kriminelle Vertrauen in etablierte Marken ausnutzen, um an Zugangsdaten zu gelangen. Solche Beispiele verdeutlichen, wie professionell und glaubwürdig moderne Phishing-Versuche mittlerweile gestaltet sind.
Der wichtigste Baustein: Was tun, wenn bereits ein Klick erfolgt oder ein Anhang geöffnet wurde? Mitarbeitende lernen die richtige Reihenfolge an Sofortmaßnahmen, damit aus einem Fehler kein größerer Schaden entsteht.
💡 Warum Beispiele besser wirken als Vorträge
Zu fast allen Themengebieten gehören Beispiele oder Live-Demonstrationen, die erfahrungsgemäß deutlich einprägsamer sind als bloße Vorträge über IT-Sicherheit. Eine echte, nachgestellte Phishing-Mail bleibt im Gedächtnis, eine abstrakte Warnung meist nicht.
Die genannten Themen sind bewusst praxisnah und alltagsbezogen gewählt. Es geht nicht darum, Mitarbeitende mit technischem Fachwissen zu überfrachten, sondern ihnen ein intuitives Gespür dafür zu vermitteln, wann in einer Situation besondere Vorsicht geboten ist. Dieses Gespür entsteht nicht durch einmaliges Zuhören, sondern durch wiederholtes, praktisches Üben, etwa in Form realistischer Phishing-Simulationen, wie wir sie im Rahmen unseres Security Awareness Trainings regelmäßig durchführen.
Die genannten Inhalte stellen nicht das komplette Portfolio einer Security Awareness Schulung dar. Unsere Trainings lassen sich individuell anpassen und orientieren sich an den tatsächlichen Bedürfnissen Ihres Unternehmens. Grundsätzlich gilt jedoch: Zuerst müssen die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit alltäglichen Situationen vermittelt werden, denn selbst die besten technischen Sicherheitssysteme bieten keinen hundertprozentigen Schutz.
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FAQ
Das hängt vom gewählten Format ab. Einzelne Trainingsmodule dauern oft nur wenige Minuten und lassen sich in den Arbeitsalltag integrieren, während umfassendere Programme über mehrere Wochen oder Monate mit wiederkehrenden Kampagnen angelegt sind.
Grundsätzlich für alle Mitarbeitenden, unabhängig von ihrer Position oder ihrem technischen Vorwissen. Gerade Personen ohne IT-Hintergrund profitieren besonders, da sie im Alltag am ehesten Ziel von Phishing- und Social-Engineering-Versuchen werden.
Nein. Eine einmalige Schulung verblasst erfahrungsgemäß innerhalb weniger Monate. Nachhaltige Wirkung entsteht erst durch wiederkehrende Trainings und Phishing-Simulationen mit steigendem Schwierigkeitsgrad.
Eine klassische IT-Schulung vermittelt oft technisches Anwendungswissen, etwa den Umgang mit einer Software. Eine Security Awareness Schulung zielt dagegen gezielt auf Verhaltensänderung ab: Mitarbeitende sollen Risikosituationen im Alltag erkennen und richtig reagieren, unabhängig von ihrer technischen Vorbildung.
Lassen Sie uns in einem kurzen Gespräch klären, was der sinnvollste nächste Schritt für Ihr Unternehmen ist.
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