ZTNA | Zero Trust Network Access

Was ist ZTNA? Zero Trust Network Access einfach erklärt

Klassische VPNs stoßen an ihre Grenzen, sobald Mitarbeiter von überall auf Unternehmensressourcen zugreifen. Erfahren Sie, wie Zero Trust Network Access Ihr Netzwerk sicherer macht, ohne Ihre bestehende Infrastruktur zu ersetzen.

Header-Hintergrund-IT-Outsourcing

DAS PROBLEM MIT KLASSISCHEN VPNS

Warum klassische VPNs an ihre Grenzen stoßen.

Mitarbeiter arbeiten heute von überall: im Büro, im Homeoffice, unterwegs. Klassische VPN-Lösungen wurden für dieses Nutzungsverhalten nie entwickelt und zeigen genau deshalb zunehmend Schwächen.

Weitreichende Sicherheitsrisiken

Ein klassisches VPN gewährt Zugriff auf das gesamte Netzwerk, nicht nur auf einzelne Anwendungen. Ist ein Konto kompromittiert, steht potenziell die komplette Infrastruktur offen.

Sinkende Produktivität

Der gesamte Datenverkehr läuft über zentrale Gateways. Bei vielen gleichzeitigen Verbindungen entstehen spürbare Engpässe im Arbeitsalltag.

Eingeschränkte Nutzbarkeit unterwegs

In vielen Netzwerken, etwa in Hotel-WLANs, funktionieren VPN-Verbindungen nicht zuverlässig. Mitarbeiter im Außendienst verlieren dadurch genau dann den Zugriff, wenn sie ihn brauchen.

Hoher Verwaltungsaufwand

Zugriffsrechte, Zertifikate und Verbindungsprobleme binden spürbar IT-Ressourcen, die gerade kleine Teams oft nicht übrig haben.

DAS PROBLEM MIT KLASSISCHEN VPNS

Was bedeutet Zero Trust Network Access?

Zero Trust Network Access, kurz ZTNA, ist ein modernes Sicherheitskonzept für den Zugriff auf Unternehmensanwendungen. Der Grundgedanke lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Never trust, always verify. Kein Nutzer und kein Gerät erhält automatisch Vertrauen, nur weil er sich im Firmennetzwerk befindet.

Statt wie bei einem klassischen VPN einen kompletten Netzwerkzugang zu gewähren, prüft ZTNA bei jeder einzelnen Anfrage neu, wer der Nutzer ist, auf welchem Gerät er sich befindet und ob genau diese Anwendung für ihn freigegeben ist. Der Zugriff wird dann nicht auf das gesamte Netzwerk gewährt, sondern als sichere Direktverbindung ausschließlich zu der jeweils angeforderten Anwendung aufgebaut.

Risikomanagement-Schaubild

ZTNA im direkten Vergleich zum klassischen VPN


Kriterium Klassisches VPN Zero Trust Network Access
Zugriffsumfang Gesamtes Netzwerk nach dem Login Nur die konkret freigegebene Anwendung
Vertrauensbasis Standort im Netzwerk Identität, Gerät und Kontext bei jeder Anfrage
Angriffsfläche Groß, da ein kompromittiertes Konto weitreichenden Zugriff ermöglicht Deutlich reduziert durch feingranulare Freigaben
Nutzung unterwegs Kann an Firewalls, NAT oder in Hotel-Netzwerken scheitern Funktioniert unabhängig vom Netzwerkstandort
Verwaltungsaufwand Zertifikate, Gateways und Zugriffsrechte binden IT-Ressourcen Zentrale, identitätsbasierte Verwaltung mit geringerem Pflegeaufwand

FUNKTIONSWEISE

Wie funktioniert Zero Trust Network Access in der Praxis?

ZTNA ersetzt den klassischen Netzwerkzugang durch ein Zusammenspiel aus Identitätsprüfung, Kontextbewertung und gezielter Freigabe einzelner Anwendungen. Drei Prinzipien bilden dabei die Grundlage.

1

Identität statt Netzwerkstandort

Vertrauen entsteht nicht durch den Standort im Netzwerk, sondern durch die geprüfte Identität von Nutzer und Gerät, bei jeder einzelnen Anfrage neu. Single Sign-On, Multi-Faktor-Authentifizierung und Passwordless-Login sorgen dabei für eine verlässliche und gleichzeitig komfortable Prüfung.

2

Mikrosegmentierung statt offenem Zugriff

Statt eines Tunnels ins gesamte Netzwerk entsteht für jede freigegebene Anwendung eine eigene, verschlüsselte Direktverbindung. Alles, wofür ein Nutzer keine Berechtigung hat, bleibt für ihn unsichtbar, das begrenzt den Schaden im Ernstfall auf einzelne Anwendungen.

3

Kontinuierliche Überprüfung

Vertrauen wird nicht einmalig beim Login vergeben, sondern fortlaufend neu bewertet. Ändert sich der Sicherheitsstatus eines Geräts oder wirkt eine Anfrage untypisch, wird der Zugriff jederzeit erneut geprüft oder eingeschränkt.

Für Mitarbeiter bedeutet das im Alltag: kein manuelles VPN-Handling mehr, keine Wartezeiten durch zentrale Gateways, dafür ein Zugriff, der überall zuverlässig funktioniert, egal ob im Büro, im Homeoffice oder im Hotel-WLAN auf Geschäftsreise.

Volker-Bentz-Transparent

Zero Trust leicht gemacht

Wir bringen es auf den Punkt.

"Ein kompromittiertes Passwort darf niemals den Zugriff auf das gesamte Firmennetzwerk bedeuten. Mit Zero Trust Network Access schützen wir genau das, mit einer Lösung, die Mitarbeiter im Alltag kaum bemerken, weil sie einfach funktioniert."

Volker Bentz, Gründer und Geschäftsführer BRANDMAUER IT GmbH

  • Deutscher Anbieter, Ihre Zugriffsdaten bleiben in Deutschland
  • Einführung ohne Umbau Ihrer bestehenden Infrastruktur
  • Vollständig verwaltet, ohne Zusatzaufwand für Ihre IT

VORTEILE

Warum sich ZTNA gerade für kleine und mittlere Unternehmen lohnt.

Zero Trust Network Access wurde ursprünglich für große Konzerne mit eigenen Sicherheitsteams entwickelt. Moderne, verwaltete ZTNA-Lösungen machen das Konzept inzwischen aber auch für KMU praktikabel, ohne dass dafür eine eigene IT-Sicherheitsabteilung nötig ist.

Green-Check

Weniger Angriffsfläche ohne zusätzliches Personal

Da Nutzer nur noch auf einzelne freigegebene Anwendungen zugreifen statt auf das gesamte Netzwerk, sinkt das Risiko eines größeren Schadens im Ernstfall spürbar, ohne dass dafür ein eigenes Sicherheitsteam aufgebaut werden muss.

Green-Check

Einführung ohne Umbau der bestehenden Infrastruktur

ZTNA lässt sich parallel zum bestehenden VPN einführen und schrittweise ausrollen. Firewall, Netzwerk und vorhandene Systeme müssen dafür nicht angetastet werden, das senkt die Einstiegshürde erheblich.

Green-Check

Entlastung für kleine IT-Teams

Wegfallender VPN-Support, automatische Updates und eine zentrale, identitätsbasierte Verwaltung reduzieren den laufenden Pflegeaufwand deutlich, spürbar für IT-Abteilungen, die ohnehin knapp besetzt sind.

Green-Check

Skalierbar mit dem eigenen Wachstum

Neue Mitarbeiter, Standorte oder externe Partner lassen sich mit klar definierten Zugriffsrechten einbinden, ohne dass die Komplexität der Verwaltung parallel mitwächst.

Green-Check

Sicherer Zugriff für Homeoffice und Außendienst

Ob im Homeoffice, beim Kunden vor Ort oder auf Geschäftsreise: Der Zugriff funktioniert zuverlässig, unabhängig vom jeweiligen Netzwerk, ohne die typischen VPN-Verbindungsprobleme.

Green-Check

Unterstützung bei regulatorischen Anforderungen

Feingranulare Zugriffskontrollen sind auch im Kontext von NIS2 ein relevanter Baustein, da die Richtlinie unter anderem Maßnahmen zur Zugriffskontrolle und Angriffsflächenreduktion vorsieht.

UNSERE LÖSUNG

Managed Zero Trust Network Access von BRANDMAUER IT

Wir setzen bei der Umsetzung auf XplicitTrust, einen deutschen Hersteller mit Sitz in Karlsruhe. Damit bleiben Ihre Zugriffsdaten in Deutschland, und Sie profitieren von einer Lösung, die speziell für die Anforderungen mittelständischer Unternehmen entwickelt wurde. Alternativ setzen wir auf Wunsch auch die ZTNA-Lösung von Sophos um, sofern das besser zu Ihrer bestehenden Infrastruktur passt.

Mit unserem Managed Zero Trust Network Access Service ersetzen wir Ihr bestehendes VPN durch eine sichere, identitätsbasierte Zugriffsarchitektur. Mitarbeiter und Partner erhalten dabei ausschließlich Zugriff auf die Anwendungen und Daten, die sie tatsächlich benötigen, egal ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs. Um den Aufwand für Ihr Team gering zu halten, übernehmen wir Einrichtung, Betrieb und laufende Wartung vollständig.

Diese Vorteile erhalten Unternehmen im Mittelstand mit unserem ZTNA Service.

Starker Schutz für Ihr Firmennetzwerk Feingranulare Zugriffskontrolle Flexibler Einsatz Verschlüsselte Verbindungen SSO, MFA & Passwordless Login Zentrale Verwaltung

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