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Picassos Blog

auf 4 Pfoten über die Alpen

- TAR 2022 -

Training im Zugspitzgebiet

Picasso | 11.06.21 08:16 | Lesezeit ca. 3 Minuten

Das Warm-up für das alpine Training- uns ist kein Weg zu weit und kein Berg zu hoch!

Hallo zusammen,

am Mittwochabend hat Sandra wieder angefangen ihren Rucksack und meine Tasche zu packen. Sie meinte, wir trainieren wieder in den Bergen. Damit sie mich auch wirklich nicht vergisst und weil ich mich so gefreut habe, habe ich die Nacht dann neben ihrem Rucksack verbracht.

Donnerstagmorgen um 04:30 Uhr hat Sandra angefangen das Auto zu laden. Irgendwie wollten sie mich nicht als erstes einladen, also habe ich mich mal demonstrativ zu dem Gepäck gesetzt, damit sie mich auch ja nicht vergisst. Mein Plan ging auf und schon waren wir auf dem Weg nach Garmisch.

Gegen 9 Uhr kamen wir auf dem Parkplatz unterhalb der Zugspitze an, der zu unserer Überraschung menschenleer war. So kennt man das normalerweise gar nicht... aber umso besser für uns, wenn nicht so viele Menschen unterwegs sind. Die Sonne hat gelacht, der Himmel war blau und die Bedingungen einfach genial.

Als Sandra mir dann meine Bergschuhe angezogen hat, da wusste ich, diesmal gehen wir ganz hoch hinaus. Ach, was hab ich mich gefreut! Vor lauter Freude war ich total außer Rand und Band.

Ich bin vor lauter Übermut in ein Matschloch gesprungen... aber irgendwie war mir nicht ganz klar, wie tief das war und Sandra musste mich retten. Nachdem wir beide dann voller Matsch waren, konnte das Abenteuer richtig beginnen.

Der Trailaufstieg zur Alpspitze umfasste 1000 Höhenmeter auf ca. 10 Kilometer. Einfach genial. Es ging über Stock und Stein und auch den ein oder anderen Baumstamm mussten wir überklettern. Auf ca. 1800hm, unterhalb des Kreuzeckhauses war es dann auch endlich mal angenehm kühl.

Im Anschluss haben wir direkt den Aufstieg zum höchsten Punkt des Tages in Angriff genommen. Und da war er endlich: Der langersehnte Schnee.  Dort unterhalb der Alpspitze, da wartete das Paradies auf mich.

Und dann glaubt ihr nicht, was passiert ist. Während ich da da so fröhlich durch den hohen Schnee getollt bin, immer dem Gipfelkreuz entgegen, hat mich doch echt die Alpspitznordwand angebellt! Wirklich! Ich dachte, ich hör nicht richtig. Also habe ich mutig zurück gebellt, von so was lass ich mich ja nicht einschüchtern. Da bellt die Wand wieder... das Spiel habe ich noch ein paar Mal gespielt. Ich habe auch partout nicht verstanden, warum Sandra gar nicht mehr aufgehört hat zu lachen. Ich hatte hier ein ernstzunehmendes Problem. Sie meinte dann: "Picasso, das nennt sich Echo. Komm weiter." Naja, so ganz glaube ich ihr das bis heute noch nicht. Da war bestimmt ein anderer gefährlicher Hund, der sich in der Nordwand versteckt hat...

Die geplante Route sollte über die Nordseite zurück zum Kreuzeckhaus gehen. Nach ein paar Tiefenmetern kamen wir auf ein recht großes Schneefeld. Ich fand das ja toll. Voller Übermut bin ich voraus geeilt, während Sandra mir folgte. Irgendwie bin ich wohl etwas leichter als sie. Denn da wo ich noch auf dem Schnee stand, ist sie hüfttief eingesunken. Doch Sandra konnte mir vertrauen und sich auf mich verlassen, so wie die Kollegen bei BRANDMAUER IT sich aufeinander verlassen können. Wenn einer mal nicht weiter weiß, geht ein erfahrener Kollege voraus und zeigt den anderen den Weg.

Jedoch war bei dem Tiefschnee keine Besserung in Sicht... daher entschied Sandra, wir gehen zurück und laufen den Aufstiegsweg zurück.

Im Nachhinein war das auch eine gute Entscheidung. Denn kurze Zeit später ging direkt vor uns eine Lawine von der Alpspitze ab. Das war ein Getöse. Wir waren zum Glück weit genug weg, aber das hat sogar mich beeindruckt. Ein paar Meter weiter folgte dann die zweite. Ich glaube, das war der Punkt an dem wir beide entschieden: "Wir hatten genug Spaß im Schnee. Das Tal ruft."

Nach einem rasanten Downhill waren wir wieder am Kreuzeckhaus angekommen. Erst ging es mit viel Tempo über den Jägersteig bis hinunter zur alten Rodelbahn. Danach wartete eine tolle Abkühlung am Reissersee auf uns. Und von dort aus ging es dann immer bergab bis hinunter nach Garmisch.

Am Ende lagen 30 Kilometer und fast 2000 Höhenmeter hinter uns und wir hatten jede Menge Spaß.

Meine Kollegen bei BRANDMAUER IT nehmen gerade an einer Laufchallenge teil und laufen gemeinsam virtuell nach Barcelona. Diese Strecke wäre doch auch was für euch, damit ihr schneller ans Ziel kommt oder? 50.000 Schritte knackt ihr mit dieser Route locker!

Hier noch ein Video zu unserem Trainingstag: https://www.relive.cc/view/v8qkjzjW3K6

Autor: Picasso

Ich bin Picasso und ich möchte als erster Husky-Hütehund-Mix beim Transalpin Run 2022 teilnehmen. Gemeinsam mit vielen anderen Läufern möchte ich diesen Lauf erfolgreich beenden und damit die Alpen in 8 Tagen, rund 264 Kilometern und ca. 16.000 Höhenmetern überquert haben . BRANDMAUER IT unterstützt mich und mein Fraunchen Sandra bei diesem Vorhaben. Mit diesem Blog lasse ich euch an meinem Weg zum TAR 2022 teilhaben. Uns erwarten viele Abenteuer, tolle Trainingsläufe, spannende Wettkämpfe und viele schöne Erlebnisse in den nächsten Monaten.

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