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Picassos Blog

auf 4 Pfoten über die Alpen

- TAR 2022 -

Interview mit Picasso

Picasso | 16.04.21 10:16 | Lesezeit ca. 5 Minuten

Hallo zusammen,

ab heute übernehme ich diesen Blog. Richtig cool, dass ich euch in den nächsten Monaten zu meinen Trainings für den Transalpine Run (TAR) mitnehmen darf und zeigen kann, wie viele Höhenmeter mein Frauchen Sandra und ich an den Wochenenden immer schaffen. Laufen macht mir einfach unglaublich viel Spaß!

Damit ihr mich ein bisschen besser kennenlernen könnt, hat das Team von BRANDMAUER IT ein Interview mit mir geführt. Hier erzähle ich euch über unser Training und was uns als Team täglich anspornt.

  • Warum hast du dich entschieden, beim Transalpine Run teilzunehmen?

Der TAR war schon immer ein Traum von Sandra und sie hat mir davon vorgeschwärmt seitdem ich sie kenne. Nach meinem ersten Alpin-Lauf im März 2020 stand fest, das ist genau mein Ding und das machen wir. Mit den Veranstaltern haben wir uns auf 2022 geeinigt, da so ein Lauf eine lange und gute Vorbereitung benötigt. Denn was wir nicht wollen ist, verletzungsbedingt oder auf Grund einer schlechten Vorbereitung aufgeben zu müssen.

  • Seit wann trainierst du dafür?

Ich trainiere hierfür seitdem ich denken kann. So richtig intensiv haben wir aber im Januar diesen Jahres mit der Vorbereitung angefangen. Gemeinsam mit unserem Trainer Uwe Schork (Schork Sports Diagnostic in Freinsheim) bereiten wir uns Woche für Woche auf dieses große Abenteuer vor. Uwe arbeitet uns wöchentliche Trainingspläne aus, passt diese flexibel auf unsere Ansprüche an und motiviert uns tagtäglich aufs Neue.

Natürlich gibt es gute und schlechte Tage, aber das ist ganz normal, wenn man sich so lange auf einen Wettkampf vorbereitet. Da geht es nicht immer nur vorwärts. Aber da ist Durchhalten gefragt und vor allem Zielstrebigkeit.

  • Was ist dein größtes Ziel für den Run?

… Gewinnen! Spaß… Auch wenn unsere Teampartnerin Pia Winkelblech die amtierende Deutsche Meisterin im Ultratrail ist und diesen Lauf bereits einmal gewonnen hat, ist das für uns nicht das Ziel. Der Transalpine ist ein Etappenlauf über die Alpen und wir wollen ihn in einer guten Zeit und vor allem unverletzt absolvieren. Am letzten Tag möchte ich als erster Traildog gemeinsam mit meinen Mädels über die Ziellinie laufen und auf eine geniale Woche mit tollen Erlebnissen, Höhen und Tiefen zurückblicken und sagen können: "Hey, wir haben es geschafft. Und zwar gemeinsam als Team." Das ist das Ziel.

  • Was spornt dich im täglichen Training dafür an?

Laufen ist meine Leidenschaft und die teile ich mit Sandra. Wenn morgens der Wecker um 4:30 Uhr klingelt, stehe ich meistens schon in den Startlöchern, weil ich das Laufen einfach liebe. Traillaufen, so wie wir das machen, ist für mich das Größte. Trailläufer sind einfach etwas entspannter. Da geht es nicht um die schnellste Zeit, sondern darum die Strecke zu bewältigen und ins Ziel zu kommen. Tja und diese Ultratrailläufer, die sind dieses kleine bisschen verrückter, so wie ich. Draußen in der Natur zu rennen, das gefällt mir einfach. Keine Lust, das gibt es bei uns nicht. Für uns ist das nicht nur Training, für uns ist es Leben, Kopf frei bekommen, Abenteuer und Energie tanken.

  • Was macht dir im Training am meisten Spaß?

Bergintervalle! Da muss ich gar nicht lange nachdenken. Das bedeutet 200m steil bergauf sprinten und dann wieder zum Ausgangspunkt zurückgehen. Das Ganze dann 10 Mal hintereinander. Ich liebe es, wenn wir den steilen Anstieg zum Eckkopf hochsprinten und kann vor Freude nie aufhören zu bellen.

Und dann natürlich unsere langen Läufe am Wochenende mit vielen Höhenmetern. Ob allein mit Sandra, gemeinsam mit Pia oder auch anderen Freunden aus dem Traillaufsport. Wir machen immer so tolle Touren im Pfälzer Wald mit vielen Kilometern und noch mehr Höhenmetern. Der Spaß steht dabei im Vordergrund und davon haben wir immer jede Menge.

  • Warum ist dir ein verlässlicher Partner in deinem Training so wichtig?

Als Hütehund bin ich ein Teamplayer und brauche meine Menschen um mich herum. Ich gehe mit Sandra durch dick und dünn und wir motivieren uns gegenseitig während schwerer Einheiten oder auf schwierigen Etappen.

Der TransAlpine ist ein Teamlauf. Hier zählt einer allein nicht viel, denn es geht darum, die ca. 270km und ca. 16.000 Höhenmeter als Team zurückzulegen. Daher war es für uns auch wichtig den richtigen Partner für dieses Rennen zu finden. Mit Pia haben wir das geschafft. Sie war vom ersten Moment an begeistert von der Idee, das Rennen mit mir und Sandra zu laufen und sich der Herausforderung zu stellen, neben dem menschlichen Teampart noch einen Hund durch den Wettkampf zu begleiten.

Pia ist genauso ehrgeizig und zielstrebig wie Sandra und sie spielt sogar während der Rennen noch Stöckchen mit mir. Wir haben Pia schnell ins Herz geschlossen und sie nimmt sich immer Zeit für uns und wir wissen, dass wir mit ihr eine Teamkollegin haben, die uns auch an einem schlechten Tag nicht im Regen stehen lässt sondern alle Hürden gemeinsam mit uns meistert.

Mit dem Team an meiner Seite habe ich die besten Voraussetzung den TAR, einen der anspruchsvollsten Bergläufe Europas, zu bewältigen.

  • Warum läufst du für BRANDMAUER IT?

Wir haben noch gar nicht mit der Suche nach einem Sponsor angefangen, als Volker Bentz, der Geschäftsführer der BRANDMAUER IT, uns angeboten hat, uns zu unterstützen. Volker verfolgt seit ein paar Monaten, was Sandra und ich so machen und fragt immer begeistert nach unseren Erlebnissen.

Warum für einen großen Namen laufen, mit dessen Werten wir uns nicht identifizieren können und für den wir wahrscheinlich nur einer von vielen Läufern sind?

Mit der BRANDMAUER IT haben wir ein lokales Unternehmen gefunden, dessen Werte sehr gut zum Trailrunning und vor allem dem Ultratrailrunning passen. Konzentration, Motivation und Freiheit werden im Unternehmen gelebt, so wie wir das auch in unserem Sport tun. Man läuft nicht einfach mal so einen 60-Kilometerlauf mit 3.000 Höhenmetern… dazu benötigt es viel Vorbereitung und Durchhaltevermögen.

Ein Wettkampf wie der TransAlpine benötigt einen starken soliden Partner und den glauben wir in Volker Bentz und der BRANDMAUER IT gefunden zu haben.

Ähnlich wie das Team der BRANDMAUER IT haben auch wir uns ein klares Ziel gesetzt und uns mit unserem Trainingsplans strukturiert, um in vielen kleinen Schritten das große Ziel TRANSALPINE zu erreichen. Mit jedem Wettkampf sehen wir, dass wir wachsen und mutiger werden. Mit jeder Herausforderung wachsen wir über uns selbst hinaus und definieren unsere Grenzen neu. Am Ende blicken wir stolz darauf zurück, was wir als Team aber auch als Einzelsportler erreicht haben.

All das sind Werte, die in der BRANDMAUER IT gelebt werden und daher sind wir stolz, diesen Partner für den Weg zum TransAlpine gefunden zu haben.

  • Was motiviert dich zum Training, wenn du lieber faul im Körbchen liegen würdest?

Faul im Körbchen liegen? Was ist das denn? So was mache ich nur abends… ich habe Hummeln im Hintern. Da bin ich wie Sandra. Wir müssen raus und uns bewegen, ob bei Wind, Schnee, Regen oder Sonnenschein. Da brauchen wir keine Motivation.

Unser Ziel allein motiviert uns das hohe Pensum zu machen.

  • Was war bisher deine größte Herausforderung? Wie hast du sie gemeistert?

Der E2H10K (every 2 hours 10 kilometer) im Schwarzwald. Das ist ein 100km-Lauf aufgeteilt in 10x10km-Runden. Für jede 10-Kilometer-Runde mit rund 350 hm hat man maximal 2 Stunden Zeit. Dabei geht es darum, nicht seine Energie am Anfang zu verballern, denn 10 Kilometer laden gerade zum schnell Laufen ein. Und ich selbst musste lernen, Pausen zu nutzen. Denn ich bin nach der ersten Runde erstmal zu jedem hingerannt und war in der Pause nur auf den Beinen. Es hat etwas gedauert, bis ich das Prinzip verstanden habe und die Pausen zwischen den Runden intensiv zur Regeneration genutzt habe. Danach war das kein Problem mehr für mich und wir freuen uns schon diesen Wettkampf am 30. April nochmal zu machen.

 

Autor: Picasso

Ich bin Picasso und ich möchte als erster Husky-Hütehund-Mix beim Transalpin Run 2022 teilnehmen. Gemeinsam mit vielen anderen Läufern möchte ich diesen Lauf erfolgreich beenden und damit die Alpen in 8 Tagen, rund 264 Kilometern und ca. 16.000 Höhenmetern überquert haben . BRANDMAUER IT unterstützt mich und mein Fraunchen Sandra bei diesem Vorhaben. Mit diesem Blog lasse ich euch an meinem Weg zum TAR 2022 teilhaben. Uns erwarten viele Abenteuer, tolle Trainingsläufe, spannende Wettkämpfe und viele schöne Erlebnisse in den nächsten Monaten.

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