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    Der JUT 66

    Der JUT 66

    Hallo Zusammen,

    vor Kurzem sind wir beim Frankenjura Ultratrail an den Start gegangen. Dieses Trailrunning Event wird vom Team Shamel-Running in der fränkischen Schweiz ausgerichtet und wurde mit viel Liebe organisiert.

     Um 8 Uhr morgens ging es bei ca. 6 Grad in Gößweinstein los. Man war ich aufgeregt. Ich hatte mich so auf den Tag gefreut und um mich herum wieder viele nette Ultraläufer, die mich alle herzlich in ihrer Mitte empfangen haben.
     
    Die 66 Kilometer und 2.500 Höhenmeter haben alles geboten, was das Traildog- und Trailrunnerherz begehrt. Sogar Höhlendurchqueerungen waren dabei. Es ging durch schöne Wälder, über technische Up- & Downhills und auch richtig tolle lange flowige Downhills durch die schöne fränkische Schweiz.

    Da überraschenderweise bei dem tollen Wetter (blauer Himmel und Sonnenschein) recht wenig los war im Wald, durfte ich auch sehr viel ohne Leine laufen. Das habe ich genossen. Ich war also den ganzen Tag im absoluten Wohlfühlmodus und überglücklich.

    Die Helfer haben uns an jeder Verpflegungsstation herzlich begrüßt. Alles war super familiär und wir haben uns richtig wohl gefühlt. Ähnlich wie bei BRANDMAUER IT ist eine Vertrauensbasis super wichtig und sport das gesamte Team an.

    An den Verpflegungsstationen gab es immer leckere Bananen, Kuchen und Käse für mich. Auch für Frauchen waren jede Menge Leckereien dabei.

    An der letzten Station hat sich Sandra dann riesig gefreut, weil es dort Cola gab. Ich frag mich ja, was ihr Menschen alles für ein Zeug in euch rein schüttet und über was ihr euch so freut. Mir reicht der Käse und das Wasser... aber nein, Sandra bricht in Jubel aus, weil es Cola gibt. Das soll mal einer verstehen.

    Bei Kilometer 56 hatte uns dann doch wirklich Kim eingeholt, die andere weibliche Läuferin. Obwohl wir die ganze Zeit so weit voraus waren. Aber wir haben uns etwas verlaufen und das hat uns dann Zeit gekostet.

    Hopp, nochmal richtig Gas geben, auf den letzten Kilometern. Wenn wir schon die Zielzeit von 9 Stunden nicht geschafft haben, dann könnte Sandra doch wenigstens als erste Frau ins Ziel laufen. Gesagt getan und gemeinsam haben wir das Rennen gerockt.

    Gemeinsam mit Matthias sind wir dann gegen halb sieben ins Ziel gelaufen. Dort hat uns das Team und die anderen Läufer einen herzlichen Empfang beschert.

    Bis Bald!

    Euer Picasso