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Was ist Cyber-Resilienz?

Volker Bentz | 22.12.2019 22:00:00 | Lesezeit ca. 2,5 Minuten

Im Zusammenhang mit IT Sicherheit und Cyberkriminalität taucht auch der Begriff der Cyber-Resilienz auf. Doch was bedeutet Cyber-Resilienz? Und welche Auswirkungen hat das Thema auf Unternehmen? Diese Fragen klären wir im folgenden Artikel und geben Ihnen noch einige Tipps mit auf den Weg, mit denen Sie Ihr Unternehmen (wie Sie gleich erfahren werden) „widerstandsfähiger“ machen können.

Was bedeutet Cyber-Resilienz?

Der Begriff der Resilienz taucht in vielen unterschiedlichen Bereichen auf. Die genaue Bedeutung von Resilienz hängt also immer von der betrachteten Disziplin oder dem betrachteten Bereich ab. Allerdings haben die meisten dieser Definitionen einen Begriff gemeinsam: die Widerstandsfähigkeit.

In der Psychologie bezeichnet Resilienz die psychische Widerstandsfähigkeit. In den Ingenieurswissenschaften wiederum bezeichnet Resilienz die Fähigkeit eines Systems, Teilausfälle kompensieren zu können. Oder Resilienz beschreibt, wie gut ein Ökosystem mit Störungen umgehen kann. Ich hoffe, es wird ersichtlich, dass man die Widerstandsfähigkeit durchaus als zentralen Begriff all dieser Definitionen betrachten kann.

Denn warum sollte man nicht auch den Begriff der Cyber-Resilienz einführen? Bisher findet sich kaum eine einzige gültige Definition der Cyber-Resilienz. Allerdings kann man sich, wenn man die anderen Definitionen kennt, relativ leicht überlegen, worauf es bei der Cyber-Resilienz ankommen könnte.

Grundsätzlich beschreibt Cyber-Resilienz im Unternehmenskontext die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens im Hinblick auf

  • die Gefahren aus dem Netz,
  • den Ausfall von Systemkomponenten
  • oder auch die Herausforderungen der Zukunft.
Generell legt Cyber-Resilienz den Fokus vor allem auf Sicherheitsaspekte und die Situation direkt nach einem Cyberangriff.

 

Widerstandsfähigkeit bei einem Cyber-Angriff

Zur IT Sicherheit gehört nicht nur die Vorsorge. Die IT Sicherheit ist auch gefragt, wenn es bereits zu einem Cyberangriff gekommen ist! Hier spielt dann nämlich die Cyber-Resilienz als Teilbereich der IT Sicherheit eine wichtige Rolle. Im Falle eines Cyberangriffs geht es nämlich darum, den Schaden für das Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Ein widerstandsfähiges Unternehmen kann demnach einen Cyberangriff besser kompensieren.

Was macht Cyber-Resilienz in einem Unternehmen aus? In anderen Worten: Wie kann ein Unternehmen einen Cyberangriff möglichst unbeschadet überstehen? Darauf gibt es zwar keine allgemeingültige Antwort, da jeder Cyberangriff, jedes Unternehmen und damit jeder Schaden individuell ist, allerdings gibt es einige wichtige Aspekte, die helfen, einen Cyberangriff zu kompensieren.

Lesen Sie hierzu auch: IT Sicherheitsvorfall - was ist zu tun?

 

Ganz klar und enorm wichtig: ein funktionierendes Backup! Aber auch eine frühzeitige Meldung bzw. Erkennung eines Cyberangriffs kann über die Schadenshöhe entscheiden. Klare Regeln und Richtlinien sowie geschulte Mitarbeiter sind dafür der Schlüssel. Selbstverständlich muss bei einem Virus zum Beispiel auch die Ausbreitung im Netzwerk möglichst schnell und effektiv verhindert werden, indem befallene Rechner vom Netzwerk getrennt werden. Aber auch ein detaillierter Schadensbericht und ggf. die Einschaltung der Polizei gehören zu den Maßnahmen nach einem Cyberangriff. Individuelle und umfassende Cyber-Resilienz-Konzepte können von einem IT Sicherheitsbeauftragten speziell für Ihr Unternehmen entwickelt werden.

 

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Fazit

Cyber-Resilienz ist ein weitläufiger Begriff, der aber vor allem den Fokus auf die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens nach einem Cyberangriff legt. Das heißt, ein Unternehmen mit einem guten Cyber-Resilienz-Konzept kann den Schaden im Optimalfall auf ein Minimum begrenzen. Cyber-Resilienz-Konzepte können von einem IT Sicherheitsbeauftragten entwickelt werden, weshalb die Bestellung eines IT-Sicherheitsbeauftragten vor allem für Unternehmen ohne eigenes Know-How in Sachen IT Sicherheit zu empfehlen ist. Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne oder informieren Sie sich über den IT Sicherheitsbeauftragten von BRANDMAUER IT Security.

Themen: IT Sicherheit, Cyberkriminalität

Autor: Volker Bentz

Volker Bentz ist seit 1989 im IT-Business tätig. Als Gründer und Gesellschafter prägt er seit über 25 Jahren die Geschicke der BRANDMAUER IT GmbH. Der IT-Experte berät, erstellt und implementiert IT-Lösungen für Unternehmen und Organisationen. Seine langjährigen Erfahrungen im Bereich des IT-Outsourcings und der IT Security machen Ihn zu einem Kenner der Thematik und ersten Ansprechpartner.

Telefon: (+49) 7272 92975 200
E-Mail: v.bentz@brandmauer.de

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