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Baukastensysteme für Webseiten - das müssen Sie beachten

Eric Weis | 15.11.2018 12:00:00 | Lesezeit ca. 2,5 Minuten

Heutzutage kann eigentlich jeder eine Webseite erstellen. Die etablierten und weit verbreiteten Baukastensysteme sind leicht zu nutzen und ermöglichen fast jedem den Bau einer Webseite. Auch in mittelständischen Unternehmen werden diese Baukastensysteme häufig genutzt. Und es spricht auch erst einmal nichts dagegen, eine Unternehmenswebseite mit einem Baukastensystem zu erstellen. Sie sollten sich allerdings eines klarmachen: Ihre Webseite muss auch rechtliche Anforderungen wie z.B. die DSGVO erfüllen! Und hierbei hilft ein Baukastensystem nicht! Erfahren Sie in diesem Artikel, was Sie beachten müssen, wenn Sie Ihre Unternehmenswebseite mit einem Baukastensystem erstellen oder erstellt haben.

 

Baukastensysteme – Fluch und Segen zugleich

Baukastensysteme für die Webseitenerstellung haben bei all ihren Vorteilen leider auch einige nicht unerhebliche Nachteile, denen man sich bewusst sein sollte. Die Vorteile solcher Baukastensysteme liegen eigentlich auf der Hand. Sie vereinfachen die Webseitenerstellung enorm! Somit kann jeder, in der Regel per „Drag and Drop“, seine eigene Webseite bauen, ohne großes Fachwissen z.B. über HTML zu haben. Daraus ergibt sich dann, dass man auch als Unternehmen, das über wenig bis gar kein IT-Fachwissen verfügt, eine ansprechende Webseite erstellen kann. So spart man Zeit und Kosten!

Bei den zugegebenermaßen recht verlockenden Vorteilen sollte man aber nicht die Nachteile dieser Baukastensysteme vergessen. Auch wenn mit solchen Baukastensystemen optisch ansprechende Webseiten entstehen können, können sie nicht die Rechtsexpertise und das IT-Fachwissen bieten, die für eine gute Webseite notwendig sind. Kein Baukastensystem garantiert, dass Ihre Webseite im Anschluss rechtlich und technisch gut aufgebaut ist! Das bedeutet, dass Sie zwar Ihre Webseite selbst erstellen können, aber nicht daran vorbeikommen, sie anschließend nochmal auf rechtliche und technische Schwachstellen überprüfen zu lassen.

 

Der Webseitencheck als Ergänzung

Es spricht selbstverständlich nichts dagegen, eine Webseite mithilfe eines Baukastensystems zu erstellen. Man sollte jedoch anschließend auch dafür sorgen, dass die erstellte Webseite den rechtlichen (z.B. DSGVO) und technischen Anforderungen gerecht wird. Der Webseitencheck von BRANDMAUER IT Security überprüft dafür Ihre Webseite auf rechtliche und technische Schwachstellen und gibt Ihnen im Abschlussbericht geeignete Maßnahmenempfehlungen. Sie können also getrost Ihre Webseite eigenständig und nach Ihren Designvorstellungen erstellen, sollten dann aber mithilfe des Webseitenchecks auch die rechtliche und technische Qualität Ihrer Webseite auf einen guten Stand bringen. Damit vermeiden Sie Abmahnungen oder andere rechtliche Konsequenzen!

Lesen Sie auch: "So prüfen Sie die Qualität Ihrer Webseite"

 

Fazit

Baukastensysteme für die Erstellung einer Webseite haben durchaus Ihre Berechtigung, da sie einige Vorteile bieten. Jedoch sollte kein Unternehmen sich nur auf diese Baukastensysteme verlassen, da diese nur für das Design einer Webseite und nicht für deren rechtliche und technische Qualität optimiert sind. Selbst wenn Sie Ihre Webseite von einer Webagentur haben erstellen lassen, so sollten Sie diese trotzdem mit dem Webseiten Check überprüfen lassen. Denn letztlich haftet nicht der Ersteller der Webseite sondern nur der im Impressum genannte Inhaber. Achten Sie besonders bei günstigen Webagenturen auf die rechtliche Umsetzung. Denn oft setzen auch Webagenturen auf Baukastensysteme von den Providern. Auf jeden Fall liegt es an Ihnen, dem Haftungsträger, dafür zu sorgen, dass die Unternehmenswebseite rechtlich sicher und technisch auf einem guten Stand ist. Dafür geben wir Ihnen den Webseitencheck als geeignetes Werkzeug an die Hand!

 

BRANDMAUER IT Webseitencheck

Autor: Eric Weis

Eric Weis startete 2005 seine Karriere im IT-Business. Ein klassischer Start als IT-Systemadministrator legte dabei den fachlichen Grundstein, um später in nationalen und internationalen IT-Sicherheitsprojekten als Projektleiter zu agieren. Seit 2015 ist der IT-Experte außerdem Chief Information Security Officer und Auditor der ISO/IEC 27001. Weitere Zertifizierungen nach ITQ13 und VDS zeugen von seiner Leidenschaft für die IT Sicherheit. Seine tiefgehenden IT-Kenntnisse, gepaart mit seinen kommunikativen Fähigkeiten, machen Ihn zum Bindeglied zwischen der IT Organisation und dem Management. Eric Weis kann komplexe IT-Themen verständlich in alle Zielgruppen transportieren!

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