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6 Tipps für eine bessere Netzwerksicherheit

Eric Weis | 22.08.2018 12:00:00 | Lesezeit ca. 3,5 Minuten

Einer Studie von Techconsult zufolge, ist der Zustand der Netzwerksicherheit in jedem vierten Unternehmen als kritisch zu betrachten. Wenn man bedenkt, dass in mittelständischen Unternehmen schnell um die tausend Geräte in einem Netzwerk vorkommen können, ist das kaum verwunderlich. Oftmals wird mit Behelfslösungen gearbeitet und den Verantwortlichen fehlt der Überblick. So ergeben sich schnell enorme Risiken für Ihr Unternehmen! In diesem Artikel erhalten Sie einige Tipps, mit denen Sie Ihre Netzwerksicherheit verbessern können.

 

Tipp 1: Personal

Eine gute Netzwerksicherheit aufzubauen und zu halten ist arbeitsintensiv. Cyberkriminelle entwickeln ständig neue Angriffsformen, denen die Netzwerksicherheit gewachsen sein muss. Daher darf es nicht am notwendigen und fachkundigen Personal mangeln. Achten Sie darauf, dass nach Möglichkeit stets personelle Ressourcen für die Netzwerksicherheit verfügbar sind und diese auch das nötige Fachwissen besitzen. Auch die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter sollte nicht vernachlässigt werden, um die Netzwerksicherheit hoch zu halten. Bei Bedarf kann man natürlich darüber nachdenken, dies als Managed Service einzukaufen.

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Tipp 2: Mobile Geräte

Es werden immer mehr mobile Geräte eingesetzt, um auch unterwegs arbeiten zu können. Allerdings darf man nicht vergessen, dass diese auch ein Risiko darstellen. Der Verlust eines Laptops oder Smartphones mit Unternehmensdaten kann beispielsweise enorme Schäden anrichten. Sind es dann auch personenbezogene Daten, die verloren gegangen sind, müssen Sie sogar laut DSGVO dem Landesdatenschutzbeauftragten innerhalb von 72 Stunden den Datenschutzverstoß melden. Deshalb gilt es, jegliche mobilen Endgeräte in einem Mobile Device Management zu verwalten.

 

Tipp 3: Integrierte Systemlösungen

Bei all der Komplexität, die ein Unternehmensnetzwerk haben kann, empfiehlt es sich, auf ein schlankes Management zu setzen. Vor allem integrierte Systemlösungen können helfen, die Netzwerkkomplexität gering zu halten. Dadurch behalten Sie einen besseren Überblick und die Netzwerksicherheit ist leichter umzusetzen und zu managen.

 

Tipp 4: Mitarbeitersensibilisierung

Immer wieder stellt der Mensch ein erhebliches Risiko in Sachen Netzwerksicherheit dar. Durch bewusstes oder unbewusstes Fehlverhalten von Mitarbeitern können Risiken entstehen. Daher müssen Sie dafür sorgen, dass Ihre Angestellten regelmäßig für die Gefahren sensibilisiert werden. Am besten geht das mit Schulungsvideos. Es muss klar sein, welches Verhalten in welcher Situation angebracht ist. Am besten halten Sie schriftlich fest, wie Ihre Mitarbeiter sich zu verhalten haben.

Hier erfahren Sie, was die Inhalte einer Security Awareness Schulung sind.

 

 

Tipp 5: Management

Nur durch ein funktionierendes Monitoring behält man den Überblick über das, was im Netzwerk vor sich geht. Sammeln Sie Informationen über Ihr Netzwerk. Automatisierte Netzwerkscanner wie z.B. Lansweeper™ finden auch Geräte, die irgendwo ohne Wissen der IT Abteilung ins Netzwerk integriert werden. Nur wenn Ihre Administratoren wissen, was gerade im Unternehmensnetzwerk passiert, können sie auch angemessen darauf reagieren. Selbstverständlich sind hier Technologien wie z.B. Firewalls, Intrusion Detection, Intrusion Protection und SIEM Systeme nicht wegzudenken. Wichtig für die Netzwerksicherheit ist vor allem, dass sicherheitsrelevante Ereignisse nicht unbemerkt bleiben!

 

Tipp 6: Analyse und Vorsorge

Analysen sind essentiell. Durch Datenanalysen aus dem Netzwerk können durchaus Angriffe entdeckt und bestenfalls verhindert werden. Katastrophal ist es jedoch, wenn Angriffe , Schwachstellen und IT-Risiken über längere Zeit unerkannt bleiben! Aber auch nach einem sicherheitskritischen Vorfall kann die Analyse helfen, die Ursache zu entdecken und Schwachstellen zu schließen.
Sorgen Sie vor, indem Sie ein regelmäßiges, dokumentiertes Patch-Management einrichten. Setzen Sie keine veraltete Hardware oder Software ein, die vom Hersteller nicht mehr gewartet wird. Zudem sollten Sie ein funktionierendes Backup- und Recoverykonzept besitzen. Nutzen Sie aktuelle Technologien, um eine sichere Authentifizierung und Identifizierung zu gewährleisten. Ferner sollten Sie ein rollenbasiertes Berechtigungskonzept einführen, um die Sicherheit zu erhöhen.

 

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Fazit

Die Qualität Ihrer Netzwerksicherheit bestimmt darüber, wie gut Ihr Unternehmen und dessen Daten gegen Angriffe geschützt sind. Cyberkriminelle werden immer neue Angriffsmethoden entwickeln, denen Ihre Netzwerksicherheit standhalten muss. Im Zweifelsfall ziehen Sie einen Experten zu Rate.

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Themen: IT Sicherheit

Autor: Eric Weis

Eric Weis startete 2005 seine Karriere im IT-Business. Ein klassischer Start als IT-Systemadministrator legte dabei den fachlichen Grundstein, um später in nationalen und internationalen IT-Sicherheitsprojekten als Projektleiter zu agieren. Seit 2015 ist der IT-Experte außerdem Chief Information Security Officer und Auditor der ISO/IEC 27001. Weitere Zertifizierungen nach ITQ13 und VDS zeugen von seiner Leidenschaft für die IT Sicherheit. Seine tiefgehenden IT-Kenntnisse, gepaart mit seinen kommunikativen Fähigkeiten, machen Ihn zum Bindeglied zwischen der IT Organisation und dem Management. Eric Weis kann komplexe IT-Themen verständlich in alle Zielgruppen transportieren!

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