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Begriffsdefinition/Einführung
In der Luft bilden feste Partikel zusammen
mit flüssigen Teilchen das atmosphärische
Aerosol. Aerosolpartikel verweilen für eine
gewisse Zeit in der Luft ohne zu Boden
zu sinken. Die festen Partikel werden im
deutschen Sprachraum als »Schwebstaub«
und international gebräuchlich als »particu-
late matter« (PM) bezeichnet. Die gesamte
Schwebstaubmasse, die in der Luft vorhan-
den ist, ist der Gesamtschwebstaub (total
suspended particulates, TSP). Es sind die
Partikel mit einem oberen Durchmesser von
rund 30 μm*. Stäube können aus zwei
Gründen als (Umwelt-)Schadstoffe bezeich-
net werden: (1) Ihr Anteil in der Luft hat sich
auf Grund von menschlichem Handeln
(Verkehr, Industrie, Hausbrand) auf ein
unnatürliches Maß erhöht; (2) Sie besitzen
das Potenzial auf den Menschen, andere …
weiter
In der Luft bilden feste Partikel zusammen
mit flüssigen Teilchen das atmosphärische
Aerosol. Aerosolpartikel verweilen für eine
gewisse Zeit in der Luft ohne zu Boden
zu sinken. Die festen Partikel werden im
deutschen Sprachraum als »Schwebstaub«
und international gebräuchlich als »particu-
late matter« (PM) bezeichnet. Die gesamte
Schwebstaubmasse, die in der Luft vorhan-
den ist, ist der Gesamtschwebstaub (total
suspended particulates, TSP). Es sind die
Partikel mit einem oberen Durchmesser von
rund 30 μm*. Stäube können aus zwei
Gründen als (Umwelt-)Schadstoffe bezeich-
net werden: (1) Ihr Anteil in der Luft hat sich
auf Grund von menschlichem Handeln
(Verkehr, Industrie, Hausbrand) auf ein
unnatürliches Maß erhöht; (2) Sie besitzen
das Potenzial auf den Menschen, andere …
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… Lebewesen, Ökosysteme, Sachgüter und auch
auf das Klima schädigende Wirkung auszuüben.
*μm = Mikrometer; 1 μm = 0,000001 m
– Abbildung 1: Das Gespenst Feinstaub
Was ist (Fein-)Staub?
Hinter dem Begriff Staub verbergen sich
tausende konkreter Stoffe, unterschiedlicher
Größe und mit unterschiedlichen Eigen-
schaften. Je nach ihrem Entstehungsort/
-prozess haben sie eine spezifische chemi-
sche Zusammensetzung. Den Kern bilden
dann häufig zerklüftete Rußpartikel. Unter-
schieden werden direkt emittierte Primär-
und Sekundärpartikel, die aus gasförmigen
Vorläufersubstanzen erst in der Atmosphäre
entstehen (v.a. Nitrate aus NOx-Emissionen,
partikelgebundene Kohlenstoffverbindungen
aus flüchtigen organischen Verbindungen).
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auf das Klima schädigende Wirkung auszuüben.
*μm = Mikrometer; 1 μm = 0,000001 m
– Abbildung 1: Das Gespenst Feinstaub
Was ist (Fein-)Staub?
Hinter dem Begriff Staub verbergen sich
tausende konkreter Stoffe, unterschiedlicher
Größe und mit unterschiedlichen Eigen-
schaften. Je nach ihrem Entstehungsort/
-prozess haben sie eine spezifische chemi-
sche Zusammensetzung. Den Kern bilden
dann häufig zerklüftete Rußpartikel. Unter-
schieden werden direkt emittierte Primär-
und Sekundärpartikel, die aus gasförmigen
Vorläufersubstanzen erst in der Atmosphäre
entstehen (v.a. Nitrate aus NOx-Emissionen,
partikelgebundene Kohlenstoffverbindungen
aus flüchtigen organischen Verbindungen).
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Größeneinteilung
Die Größe der festen Staubpartikel reicht
von >100 μm bis <10 μm. Spricht man von
Feinstaub, meint man Partikel mit einem
Durchmesser <10 μm. Staubpartikel werden
in unterschiedliche Kategorien unterteilt:
– grobe Partikel PM10–PM2,5
– feine Partikel PM2,5
– ultrafeine Partikel PM0,1
Auf Grund ihres Ablagerungsortes im
menschlichen Körper, unterscheidet man
auch nach:
– inhalierbarer Schwebstaub:
– Partikel <10 μm (PM10)
– lungengängiger Schwebstaub:
– Partikel <2,5 μm (PM2,5)
– Abbildung 2: Größenbereiche von Fein-
– staub (Quelle: Zimmermann et al. 2006)
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Die Größe der festen Staubpartikel reicht
von >100 μm bis <10 μm. Spricht man von
Feinstaub, meint man Partikel mit einem
Durchmesser <10 μm. Staubpartikel werden
in unterschiedliche Kategorien unterteilt:
– grobe Partikel PM10–PM2,5
– feine Partikel PM2,5
– ultrafeine Partikel PM0,1
Auf Grund ihres Ablagerungsortes im
menschlichen Körper, unterscheidet man
auch nach:
– inhalierbarer Schwebstaub:
– Partikel <10 μm (PM10)
– lungengängiger Schwebstaub:
– Partikel <2,5 μm (PM2,5)
– Abbildung 2: Größenbereiche von Fein-
– staub (Quelle: Zimmermann et al. 2006)
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